ERLEBNISOPER 2026

Das Ensemble

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Ein geübtes Zusammenspiel von rund 150 Aktiven vor und hinter der Bühne zeichnet gemeinsam verantwortlich für den Erfolg der Erlebnisoper Langenthal.

Der Verein Gartenoper Langenthal freut sich, vertraute sowie spannende neue Profisänger*innen und Toptalente für die siebte Aufführung verpflichtet zu haben.

Die Langenthaler Camerata 49 stellt das Orchester unter der Leitung von Andreas Kunz. Der für das Stück formierte Chor aus rund 40 Sänger*innen der Region steht erneut unter der Leitung von Ewald Lucas.

 
 

Inszenierung – SIMON BURKHALTER
Musikalische Leitung – BRUNO LEUSCHNER

Chor – CHOR DER ERLEBNISOPER
Chorleitung – EWALD LUCAS
Orchester – CAMERATA 49
Konzertmeister – ANDREAS KUNZ
Korrepetitor – JEAN-JAQUES SCHMID

Sir John Falstaff – CHRISTIAN TSCHELEBIEW
Frau Fluth – REBEKKA MAEDER
Herr Fluth – WOLF LATZEL
Frau Reich – ASTRID PFARRER
Herr Reich – FLURIN CADUFF
Anna Reich – STEFANIE FREI
Fenton – MICHAEL FEYFAR
Sprecher – YVES ULRICH

Choreografie – CORINNA HIRT
Kostüme – MANON CRIBLEZ
Requisiten – HEIDI SCHNEIDER & URSINA WÄLCHLI
Maske – MARINA KELLER

 

Inszenierung

SIMON BURKHALTER

Simon Burkhalter schloss sein Gesangsstudium an der Hochschule der Künste Bern (HKB) mit Auszeichnung ab. Als Solist sang und spielte er zuletzt am Stadttheater Bern und am Theater Biel Solothurn. In über 40 Produktionen stand Burkhalter in tragenden Rollen – in Tanz, Gesang, Schauspiel – auf der Bühne.

Er hat rund 50 Inszenierungen als Regisseur realisiert, darunter «Der Zigeunerbaron», «Eine Nacht in Venedig» oder «Die lustige Witwe». Aktuell inszeniert er am Landschaftstheater Ballenberg und für das Fauteuil Theater Basel und ist Intendant der Freilichtspiele Moosegg. Nach «Die verkaufte Braut» im Jahr 2024 ist «Die lustigen Weiber von Windsor» bereits die zweite Inszenierung für die Erlebnisoper Langenthal.

Simon Burkhalter ist Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern und Mitglied der kantonalen Kommission für Tanz und Theater.

 

MUSIKALISCHE LEITUNG

BRUNO LEUSCHNER

Bruno Leuschner studierte Dirigieren an der Musikhochschule Hamburg bei Klauspeter Seibel und Christoph von Dohnányi. Als langjähriger Dirigent bei verschiedenen deutschen und schweizerischen Theatern sowie bei freien Musiktheater-Produktionen hat er ein umfangreiches Repertoire an Opern, Operetten und Musicals erworben.

Seit 2004 ist er musikalischer Leiter am Neuen Theater am Bahnhof Dornach und seit 2011 Dirigent bei der Operette Möriken-Wildegg. 2012 übernahm er die musikalische Leitung bei der Sommeroper Selzach.

2012, 2014, 2016, 2018, 2022 und 2024 war und ist er musikalischer Leiter der Gartenoper Langenthal.

 

CHORLEITUNG

EWALD LUCAS

Ewald Lucas studierte Chorleitung und Schulmusik an der «Hochschule für Musik Basel» sowie Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und neuere deutsche Literatur an der Universität Bern. Verschiedene Meisterkurse im In- und Ausland ergänzten seine Studien. Nebst dem Chor der Gartenoper leitet er den BernChor21, den Cantate Chor Muri-Gümligen und den Kirchenchor Sumiswald. Er ist ausserdem Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Camerata Mobile Bern. Zuletzt oblag ihm die Leitung von Projekten des «ad hoc chors langetental» sowie des Konzertvereins und des Stadtorchesters Langenthal.

 

ORCHESTER

CAMERATA 49

Das Gartenoper-Orchester ist die Camerata 49. Der professionelle Klangkörper aus Langenthal steht seit 2017 unter der Leitung des Geigers Andreas Kunz.

Seit der Gründung im Jahr 1986 durch Martin Kunz vertrauen zahlreiche Dirigentinnen und Dirigenten auf die Qualitäten der Camerata 49, was zu Auftritten u.a. im KKL Luzern, im Fraumünster Zürich und im Stadtcasino Basel führte. Im September 2018 war die Camerata 49 das Orchester bei der Oper Tell in Interlaken.

Zusammen mit dem Grenzklang-Barockorchester gestaltet die Camerata 49 die beliebte jährliche Konzertreihe Oberaargau Classics.

www.camerata49.ch / www.oberaargau-classics.ch

 

Korrepetitor

JEAN-JACQUES SCHMID

Jean-Jacques Schmid studierte von 1992 bis 1999 am Konservatorium Bern und schloss seine Ausbildung nach weiteren Stationen in Amsterdam und Genf 2005 mit Solistendiplom bei Dominique Merlet ab – alle Abschlüsse «mit Auszeichnung». Seine internationale Konzerttätigkeit führte ihn unter anderem nach Amerika, Russland und Japan; sein Repertoire umfasst rund 80 Rezitalprogramme, 40 Klavierkonzerte sowie umfangreiche Kammermusik. Besondere Anerkennung geniesst er als Interpret von Liszt und Rachmaninoff, zeitgenössischer Musik (u. a. junger Schweizer Komponisten) sowie vergessener und unbekannter Werke, darunter auch Musik von etwa 30 Komponistinnen. Er wirkte an zahlreichen CD- und Tonaufnahmen mit, darunter alle Klavierkonzerte von Rachmaninoff. Zahllose Kammermusikprojekte und ebenso Arrangieraufträge prägen sein Schaffen, gelegentlich tritt er auch als Komponist in Erscheinung. Seit 2020 ist er künstlerischer Leiter des Frauenvokalensembles «Donne da Canto» in Thun und leitet verschiedene Konzertreihen in Thun, Bern und Herzogenbuchsee.

 
 

SOLISTEN

 

© privat / Salzburger Festspiele

BASS

CHRISTIAN TSCHELEBIEW

Sir John Falstaff

Christian Tschelebiew studierte Gesang an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Stuttgart. Er war Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, den Staatstheatern Mainz und Augsburg sowie des Theater Erfurt und des Theater Giessen. Von 2010 bis 2015 gehörte er dem Solistenensemble der Bayreuther Festspiele an. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Christian Tschelebiew Ensemblemitglied des Luzerner Theater, wo er in der Spielzeit 2024/25 als Gefängnisdirektor Frank (Die Fledermaus) sowie als Wurm (Luisa Miller) zu erleben war. 2024 debütiert er unter dem Dirigat von Christian Thielemann bei den Salzburger Festspielen in Richard Strauss` «Capriccio».

 

SOPRAN

REBEKKA MAEDER

Frau Fluth

Die Berner Sopranistin Rebekka Maeder singt an verschiedenen Häusern im In- und Ausland. Am Staatstheater Darmstadt feierte sie in den Spielzeiten 2018–2023 grosse Erfolge als Königin der Nacht. Rebekka Maeder begeistert mit einem vollen, runden Sopran und fantastisch sicheren Höhen (Online Merker) und singt «brillant auch in den Spitzentönen» (Frankfurter Neue Presse).

In 2025/26 war sie bei TOBS als Königin der Nacht in Die Zauberflöte zu hören und  interpretierte die Bianca in Richard Flurys Eine florentinische Tragödie. In der Spielzeit 2024/25 gab sie dort ihr Debut als Contessa Almaviva in Le Nozze di Figaro. Zudem gastiert sie regelmässig an zahlreichen Festivals und Operettenbühnen. 

Rebekka Maeder studierte Gesang an den Hochschulen für Musik und Theater in Biel und Zürich. Wichtige sängerische und künstlerische Impulse erhielt sie zudem an zahlreichen Meister- und Liedkursen u.a. bei Ursula Füri-Bernhard, Krisztina Làki, Sandra Trattnigg, Kurt Widmer, Jill Feldmann, Margreet Honig und Hartmut Höll.

Neben der Bühne ist das Konzertfach ein wichtiger Bestandteil ihres Schaffens. So ist sie als leidenschaftliche Konzertsängerin regelmässig gefragt in den Sopranpartien von Oratorien, Passionen, Messen und Werken vom Barock über die Klassik bis zur Romantik.

 

Bariton

WOLF H. LATZEL

Herr Fluth

Der im sächsischen Riesa geborene und seit einiger Zeit bei Bern lebende Bariton Wolf H. Latzel studierte an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Peter Christoph Runge auf. Mehrere Meisterkurse z.B. bei Brigitte Fassbaender, Sylvia Geszty, Ursula Füri-Bernhard und Krisztina Laki rundeten seine Ausbildung ab.

Engagements führten ihn u.a. an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, die Dortmunder Oper oder ans Festspielhaus Baden-Baden.

Zu seinem breiten Rollenspektrum gehören Partien wie Eugen Onegin, Graf Almaviva («Le nozze di Figaro»), Belcore («L’elisir d›amore»), Danilo («Die lustige Witwe»), Kurwenal («Tristan und Isolde») oder Henry Higgins («My Fair Lady»).

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit auf der Opernbühne widmet er sich auch intensiv dem Konzertfach. So sang er neben einer Vielzahl von Kantaten und Messen «Die Schöpfung» und «Die Jahreszeiten» von Haydn, den «Elias» von Mendelssohn und den «Messiah» von Händel.

Auch Wolf H. Latzel ist wiederholt im Ensemble der Erlebnisoper Langenthal zu erleben.

 

MEZZOSOPRAN

ASTRID PFARRER

Frau Reich

Astrid Pfarrer findet ihr musikalisches Glück in der Vielfalt. Ursprünglich diplomierte Geigerin, hat sie viel Gesangsrepertoire aus der Orchester- und Instrumental-perspektive erlebt, dies ermöglicht ihr heute als Sängerin eine ganzheitlichere Sicht auf die Werke. Gesang studierte sie an der Hochschule der Künste Bern bei Elisabeth Glauser (Lehr-und Konzertdiplom) und an der Haute Ecole de Musique in Lausanne bei Brigitte Balleys (Opern- und Solistendiplom). Auch ihre Konzert- und Operntätigkeit ist von Vielfalt geprägt und erstreckt sich in einem grossen Repertoire von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik. In den letzten 16 Jahren stand sie regelmässig auf der Bühne der Sommeroper Selzach. Neben ihrer sängerischen Tätigkeit unterrichtet sie Atemkoordination, Stimmbildung und Geige.

 

BASS

FLURIN CADUFF

Herr Reich

Der Bassbariton Flurin Caduff wuchs in Graubünden auf und studierte Gesang bei Armin Caduff, später bei Hilde Zadek in Wien und bei Dietmar Grimm in Luzern.

Im Jahr 2011 erhielt er den Förderpreis des Kantons Graubünden. Neben zahlreichen Konzerten mit dem Ensemble «La Compagnia Rossini» wirkte er in verschiedenen Opernproduktionen von Haldenstein, Opera St. Moritz, Opera Engiadina, Gartenoper Langenthal und Opera Viva mit. Nach Gastengagements gehörte der Sänger von 2007 bis 2016 zum festen Ensemble des Luzerner Theaters, wo er unter anderem als Don Pasquale, Schaunard («La Boheme»), Alidoro («La Cenerentola») und Oroveso («Norma») zu erleben war. Nach seinem Festengagement etablierte er sich als freischaffender Opernsänger. Es folgten Gastengagements am Luzerner Theater, unter anderem als Bartolo («Barbiere di Siviglia»), am Opernhaus Zürich, wo der Sänger in der Spielzeit 21/22 in einer Produktion von Richard Strauss («Salome») mitwirkte, sowie als Gast in den Spielzeiten 24/25/26 in verschiedenen Produktionen am Theater Biel Solothurn.

Das Repertoire von Flurin Caduff umfasst neben Opernpartien auch Oratorien, so sang er u.a. im KKL Luzern und in der Tonhalle Zürich die Basspartien in der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi, in der Petite Messe solennelle und im Stabat Mater von Gioachino Rossini, in der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und in der Cäcilienmesse von Charles Gounod.

 

SOPRAN

STEFANIE FREI

Anna Reich

Die aus Solothurn stammende Sopranistin Stefanie Frei studierte Gesang an der Haute Ecole de Musique de Genève und schloss ihr Studium mit dem Master of Arts in Music Pedagogy und dem Master of Arts in Music Performance ab.

Sie tritt regelmässig auf verschiedenen Bühnen der Schweiz, wie der Gartenoper Langenthal, Sommeroper Selzach, dem Theater Arth, den Operettenbühnen Hombrechtikon, Beinwil am See, Bremgarten, Leuk oder Möriken auf.

Neben ihrer Tätigkeit in Opern und Operetten tritt Stefanie Frei auch gerne in Oratorien und Konzerten auf.

Seit 2024 ist sie Ensemblemitglied des Vereins Operntheater für Kinder, mit dem sie regelmässig auf Tournee ist.

 

TENOR

MICHAEL FEYFAR

Fenton

Michael Feyfar wurde in Basel geboren und erhielt dort seine erste gesangliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel. Nach Abschluss seines Gesangsstudiums mit Auszeichnung absolvierte Michael Feyfar ein weiterführendes Studium der historischen Aufführungspraxis von Barock bis Romantik an der Schola Cantorum Basiliensis. Besonders gefragt ist er als Evangelist in Bachs Passionen. Sein Repertoire reicht vom Frühbarock bis zu den grossen klassischen und romantischen Oratorien. Einen wichtigen Platz in seiner Arbeit nimmt auch das Kunstlied aller Epochen ein. Feyfar ist u.a. Preisträger der Ernst-Göhner-Stiftung.

 

Sprecher

YVES ULRICH

Der Luzerner Yves Ulrich studierte Schauspiel an der SAMTS in Zürich. Seit 2010 ist er regelmässig auf Theater-, Musical- und Operettenbühnen zu sehen.

So spielte er bei der Operette Möriken-Wildegg, Operette Sirnach, am Stadttheater Sursee, bei den Luzerner Freilichtspielen, der BernerSommerOperette und tourte mit dem Reisetheater Zürich, Coop Märchentheater und anda Kids durch die Schweiz. In der MAAG Halle in Zürich stand er bei «Mein Name ist Eugen» und «Ewigi Liebi» auf der Bühne.

Auch im turbine theater in Sihlwald, beim Theater im Märliwald und bei den DinnerKrimis by Peter Denlo ist er ein bekanntes Gesicht. Yves Ulrich ist auch als Produktionsleiter, Abendspielleiter, Requisiteur und Regieassstent tätig – so war er bereits 2024 bei der Erlebnisoper Langenthal bei «Die verkaufte Braut» als Regieassistenz im Einsatz.

 

Choreografie

CORINNA HIRT

Corinna Hirt absolvierte ihre Tanzausbildung am Opernhaus Zürich sowie am Conservatoire Royale in Brüssel. Engagements führten sie an bedeutende Bühnen im In- und Ausland, unter anderem zu den Bregenzer Festspielen und den Bayreuther Festspielen. Sie war Mitglied des Berner Balletts und als Solistin und Ensemblemitglied in Musicals wie «West Side Story», «On the Town» und «Godspell» zu sehen.

1990 gründete sie ihr eigenes Studio Tanzszene Bern, 2000 war sie Mitgründerin der Swiss Musical Academy (SMA).

Nach «Der Blitz» (Schlossoper Hallwyl, 2023) und «Die verkaufte Braut» (Erlebnisoper Langenthal, 2024) ist «Die lustigen Weiber von Windsor» die dritte Zusammenarbeit mit Simon Burkhalter.

 
 
 

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